CEDER

Center for Early Childhood Development and Education Research


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Denica Mentz

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CV

Denica Mentz ist 1990 in Lüneburg geboren. Nach dem Besuch des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Pädagogik und Psychologie absolvierte sie an den Berufsbildenden Schulen III in Lüneburg eine sozialpädagogische Ausbildung (2014). Anschließend studierte sie an der Leuphana Universität Lüneburg zunächst im Bachelor Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik mit dem Unterrichtsfach Mathematik (Abschluss B.A. 2017) und aufbauend darauf das Lehramt an Berufsbildenden Schulen der Fachrichtung Sozialpädagogik sowie Mathematik (Abschluss M.Ed. 2019). Ihre Masterarbeit schrieb sie zum Thema „Bildungsbiographische Wege für die Arbeit mit Kindern in der ehemaligen DDR vor und nach der Wende. Zeit der ‚Unsicherheiten‘?“

Während ihres Studiums arbeitete sie als Studentische Hilfskraft am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik der Leuphana Universität Lüneburg und war dort auch als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „KomPädenZ Potenzial“ angestellt wurde. Seit Februar 2020 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg des CEDER der Universität Osnabrück und Doktorandin in der Arbeitsgruppe Mathematikdidaktik im Fachbereich Mathematik/ Informatik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Professionalisierung von sozialpädagogischen Fachkräften, insbesondere die Ausbildung von Fachkräften sowie die frühe mathematische Bildung und die Didaktik der Sozialpädagogik.

 

Forschung im CEDER

 

Professionalisierung zukünftiger Erzieher*innen im Bereich früher mathematischer Bildung - Voraussetzungen und Herausforderungen an Berufsbildenden Schulen in der Fachrichtung Sozialpädagogik

 

Spätestens seit dem „PISA-Schock“ ist Mathematik und somit auch die frühe mathematische Bildung in Kindertagesstätten kein unwichtiges Thema mehr. Schon während der ersten Lebensjahre sollten alle Kinder Mathematik spielerisch, altersangemessen und selbstständig kennenlernen dürfen. Dabei sind es vor allem Alltagssituationen, die Mathematik beinhalten, jedoch von Fachkräften vermehrt nicht als mathematische Situationen erkannt werden. Deshalb ist es notwendig, Fachkräfte in diesen Prozessen zu unterstützen, so dass notwendige Kompetenzen erlangt werden können. Der Fokus des Dissertationsprojektes liegt dabei auf der Ausbildung der zukünftigen Erzieher*innen. Denn eine Implementierung der frühen mathematischen Bildung in die Ausbildung scheint dabei notwendig zu sein. Die Ausbildung kann als wichtiger Meilenstein in der Kompetenzentwicklung zukünftiger Fachkräfte gesehen werden. Inwieweit bisweilen die frühe mathematische Bildung in der Ausbildung berücksichtigt wird, gilt es ebenso empirisch zu untersuchen wie auch die Struktur- und Rahmenbedingungen der Fachschule Sozialpädagogik. Dazu zählen vor allem auch die Lehrkräfte, die die Schüler*innen unterrichten und maßgeblich für die Gestaltung und Entwicklung des Unterrichts verantwortlich sind.

Das Dissertationsvorhaben fokussiert somit die Ebene der Fachschulen für Sozialpädagogik an Berufsbildenden Schulen. Ziel ist es herauszustellen, wo derzeit frühe mathematische Bildung in Ausbildung thematisiert wird, was inhaltlich unterrichtet wird und welche Lehrer*innen mit welcher Expertise die Bildungsprozesse zukünftigen Fachkräfte begleiten.