CEDER

Center for Early Childhood Development and Education Research


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Graduiertenkolleg: Emergenz und Anbahnung bereichsspezifischen Lernens in frühkindlichen Bildungsprozessen

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Bildung auch im Elementarbereich werden im Graduiertenkolleg Promotions- und Qualifizierungsprojekte zum Zusammenhang von bereichsspezifisch relevantem Lernen und der Besonderheit frühkindlicher Bildungsprozesse gefördert. Dabei richtet sich das Forschungsinteresse zentral auf die Emergenz bereichsspezifischer Kompetenzen in der kindlichen Handlungspraxis wie auch auf Möglichkeiten und Strategien der Anbahnung im Sinne einer Anregung, Förderung und Unterstützung bereichsspezifischer Lernprozesse in der pädagogischen Interaktion zwischen Kindern und Fachkräften. In dem interdisziplinär ausgerichteten Graduiertenkolleg werden aus drei Perspektiven Zugänge zum Gegenstandsbereich der Emergenz und Anbahnung bereichsspezifischen Lernens eröffnet. Dies sind: (1) eine bildungstheoretisch und pädagogisch-psychologisch ausgerichtete Perspektive, (2) eine fachdidaktisch ausgerichtete Perspektive und (3) eine professions- und institutionenbezogene Perspektive. Dabei spielt für die Strukturierung des gemeinsamen Forschungsfeldes sowohl der originäre Beitrag der jeweiligen Perspektive eine Rolle wie auch der Bezug der einzelnen Perspektiven aufeinander. Das Graduiertenkolleg wird vom CEDER sowie von den Fachgebieten und Instituten der beteiligten Wissenschaftler_innen gemeinsam getragen. Ziel ist die Bündelung des gemeinsamen Interesses der beteiligten Wissenschaftler_innen an Fragestellungen zur Emergenz und Anbahnung bereichsspezifischen Lernens im frühen Kindesalter und der dazu vorhandenen Expertise, um den Promovierenden und Postdoktorand_innen interdisziplinäre Entwicklungsperspektiven zu eröffnen.

Sprecherin: Prof. Dr. Hedwig Gasteiger, Direktorin CEDER

Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. Hans-Rüdiger Müller

Antragstellerinnen und Antragsteller:

Prof. Dr. phil. Andreas Brenne, Prof. Dr. phil. Jan Erhorn, Prof. Dr. rer. nat. Hedwig Gasteiger, Prof. Dr. phil. Eva Gläser, Prof. Dr. phil. Hilmar Hoffmann, Prof. Dr. phil. Dominik Krinninger, Prof. Dr. disc. pol. Hans-Rüdiger Müller, Prof. Dr. phil. Bernhard Müßgens, Prof. Dr. phil. Christina Noack, Prof. Dr. phil. Rosa Maria Puca

Laufzeit: 2019/04 – 2022/04