CEDER

Center for Early Childhood Development and Education Research


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Interdisziplinäre Forschungsprojekte

Das Center for Early Childhood Development and Education Research (CEDER) widmet sich in interdisziplinären Forschungsprojekten dem Lernen und der Entwicklung in der frühen Kindheit. Informelles Lernen ist hier ein zentraler Lernmodus. Die gewaltigen Lernfortschritte des Kindes schon in den ersten Lebensmonaten und -jahren erfolgen weitgehend durch Teilhabe an der Alltagspraxis und Alltagskultur in familialer und außerfamilialer Umgebung und in der aktiven Zuwendung seiner erwachsenen Bezugspersonen. Die professionell organisierten Formen institutionalisierten Lernens unterscheiden sich von informellem Lernen grundsätzlich durch den Grad der Standardisierung von Lerngelegenheiten und der Formalisierung von Lernprozessen. Sie schließen - ob bewusst gesteuert oder nicht - jedoch immer an die informellen Lernprozesse der ersten Lebensmonate und -jahre an. Darüber hinaus wird formales Lernen – in Schule oder anderen Bildungsinstitutionen – von informellen Lernprozessen flankiert, gestützt oder konterkariert. Für die institutionell organisierte Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit ist es daher eine höchst bedeutsame Frage, wie sich die Zusammenhänge von formalen und informellen Lernprozessen besser verstehen lassen, welche Potenziale in den informellen Lerngelegenheiten für die Entwicklung und Bildung der Kinder stecken, und wie diese Potenziale so genutzt werden können, dass sie formale Lernprozesse qualitativ verbessern, ohne ihr originäres Erfahrungspotenzial dabei einzubüßen.

Die Erforschung dieser Fragestellungen erfolgt in einer Zusammenarbeit der beteiligten (Teil-)Disziplinen (Allgemeine Pädagogik, Deutschdidaktik, Kunstdidaktik, Mathematikdidaktik, Musikpädagogik, Pädagogische Psychologie, Sachunterricht, Sport- und Bewegungswissenschaften).